Nassrasur vs. Elektrorasur – alles eine Frage des Typs

Vor der Erfindung des elektrischen Rasierapparates brauchten sich die Herren der Schöpfung keine Gedanken über Trocken- oder Nassrasur machen. Es ging viele, viele Jahrhunderte nur mit einer sehr scharfen Klinge. Erst mit der Erfindung des elektrischen Rasierers standen Männer plötzlich vor einer schweren Entscheidung. Für welche Art von Apparat soll Mann sich entscheiden? Nun, da sind ganz verschiedene Faktoren entscheidend. In den meisten Fällen ist es einfach eine Frage des Typs. Wir schauen einmal etwas genauer hin und fühlen dem täglichen Schönheitsritual ein wenig auf den Zahn und blicken in die Geschichte.

Eine kleine Zeitreise

Bereits in der Steinzeit haben Menschen damit begonnen, ihre Körper zu verzieren und zu verschönern. An Rasur war jedoch zu jenen Tagen nicht zu denken. Männer hatten wirklich besseres zu tun. Immerhin gingen sie jagen und mussten die Sippe ernähren. 

Doch 11.000 v. Chr. gibt es erste Belege dafür, dass Männer begannen, sich die Gesichtsbehaarung zu stutzen. Die Umstände, die dazu geführt haben, war vermutlich die Eiszeit. Denn die warme Atemluft gefror in den langen Barthaaren, was sehr schmerzhaft sein konnte. Höhlenzeichnungen zeigen aus jener Zeit Männer mit Stoppeln.

Im 1. Jh. n. Chr. wurden im alten Rom Bimssteine zur Haarentfernung verwendet – übrigens nicht nur von Männern. Auch die Damen entfernten damit unliebsame Behaarung.

Im Mittelalter wurden lange Haare und dichte Bärte bei Männern als Heidentum abgetan. Im 12. Jahrhundert verlangte das christlich-römische Reich, dass sich die Männer rasieren.

1680 war es dann so weit. Im englischen Sheffield wurde voller Stolz die erste Rasierklinge präsentiert und die Entwicklung zu den ersten Rasierern war nicht mehr aufzuhalten. Dennoch gingen rund 220 Jahre erneut ins Land, bis der Amerikaner King Camp Gillette begann, die ersten Nassrasierer zu produzieren. Und schließlich im Jahre 1923 kam dann auch das erste elektrische Modell auf den Markt.

Wo liegt der Unterschied bei der Rasur?

Mit einem Klingenrasierer, also bei der Nassrasur, wird das Haar mit nur einem Zug abgeschnitten. Das elektrische Pendant hingegen verwendet zwei Klingen – ähnlich dem Effekt einer Schere. Dennoch erzielen beide Techniken dasselbe Ergebnis, nämlich eine sehr glatte und gepflegte Haut. Der Elektrorasierer macht sich die Elastizität der Haut zunutze. Durch leichten Druck kann der Rasierer tiefer an den Haaransatz gelangen. Lässt der Druck an der Hautstelle wieder nach, weil man die nächste Partie rasieren möchte, verschwinden die noch ausstehenden Stoppeln direkt unter der Haut und es bleibt eine glatte Oberfläche zurück.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Elektrorasierer zu kaufen, sollte dabei auf Markenprodukte zurückgreifen. Sie schneiden generell bei Tests sehr gut ab. Die besten Elektrorasierer von Philips werden gern online auf diversen Portalen vorgestellt. Das kann Unentschlossenen dabei helfen, eine gute Kaufentscheidung zu treffen.

Hautpflege nach der Rasur nicht unterschätzen

Für die Haut ist eine Rasur eine enorme Belastung. Sie benötigt danach spezielle Pflege. Es eignen sich kühlende und feuchtigkeitsspendende Lotionen. Sie geben der Haut schnell die wichtigen Nährstoffe zurück, um sich rasch zu regenerieren. Für den Mann gibt es inzwischen komplette Pflegereihen, die sich auf die unterschiedlichen Anforderungen der Rasur eingestellt haben – egal ob Nass- oder Trockenrasur. Wer sich nicht komplett rasiert, sondern den Bart nur trimmt, sollte ebenfalls nicht auf die Nachbehandlung verzichten. Fazit

Schlussendlich ist es eine Entscheidung aus dem Wohlbefinden heraus. Einige Männer fühlen sich nach einer Nassrasur deutlich frischer, während andere Männer es als ausreichend empfinden, sich einmal täglich mit dem Elektrorasierer den Bart zu stutzen. Wichtig ist am Ende doch nur, dass sich der Mann nach der Rasur gepflegt fühlt und dann spielt es keine Rolle, welches Hilfsmittel genutzt wurde.